Essen, Spielen, Baden, Spazieren – Ein Sonntagnachmittag im Winter

Im Januar war ich, noch bevor der viele Schnee auch in die Stadt kam, bei Lea und Till und ihrem sechs Monate alten Sohn zu Besuch. Ich hatte am Anfang einen recht schweren Stand bei dem Kleinen: Mein Erscheinen wurde gleich mal mit Tränen quittiert. So in etwa: "Wer ist denn dieser Fremde, und was macht der eigentlich hier? Bleibt der jetzt länger hier?"  Wir mussten also erst einmal miteinander warm werden, an diesem grauen Wintertag. Der Stand meiner Aktien veränderte sich aber dann recht schnell zum Positiven und irgendwann wurde ich nur noch angelächelt.
Der Nachmittag und frühe Abend, den ich mit den dreien verbrachte, ging sehr schnell vorbei. Es wurde gespielt, gegessen, spazieren gegangen, gebadet und natürlich wieder gegessen. Was man als junge Familie einfach so macht an einem grauen Sonntag im Januar. Einfach beisammen sein und den noch recht neuen, gemeinsamem Alltag zu dritt erleben...